Einwilligungsvorbehalt

Zur Abwendung einer erheblichen Gefahr für die Person oder das Vermögen des
Betreuten kann das Gericht einen sogenannten "Einwilligungsvorbehalt"
anordnen. Beim Aufgabenkreis Vermögenssorge kann dies der Fall sein, wenn ein
Betreuter sein Vermögen durch entsprechende Handlungen erheblich
gefährdet und seine Geschäftsunfähigkeit für Dritte nicht ohne weiteres
erkennbar ist. Der Einwilligungsvorbehalt führt dann dazu, dass Rechtsgeschäfte
nur mit Zustimmung des Betreuers wirksam werden. Solange die Zustimmung des
Betreuers nicht erfolgt ist, ist das Rechtsgeschäft schwebend unwirksam.

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© Nathalie Ihsen